Meilenstein der Handwerkskunst

TOURBILLON

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Das Tourbillon krönt die BENU-Linie — ist das fliegend gelagerte Drei-Minuten-Tourbillon mit Sekundenstopp doch eine der größten Herausforderungen der Uhrmacherkunst.

Unter Saphirglas zeigt sich Uhrenliebhabern ein komplexes Schauspiel mechanischer Präzision. Es ist sowohl Ausdruck technischer Meisterleistung als auch Sinnbild traditioneller Handwerkskunst.

Details

Die Neuerungen

Das Zifferblatt

Die Aufzugskrone und der Drücker

Die Zeiger

Die Schliesse

Die Neuerungen

Für die Konzeption des Tourbillons zusammen mit der Grossmann’schen Unruh wurden die klassischen uhrmacherischen Umsetzungen hinterfragt. Gemäß dem Anspruch der Grossmann’schen Uhrmacher an Präzision, Effizienz und Ästhetik sind zentrale Funktionen des Uhrwerks für die TOURBILLON völlig neu gelöst. Basierend auf der Lehre des bedeutenden Glashütter Uhrmachers Alfred Helwig und seiner Entwicklung des fliegenden Tourbillons entstand das Grossmann’sche Drei-Minuten-Tourbillon. Die ungewöhnliche Größe und Gestalt des Tourbillonkäfigs wird durch eine längere Umlaufzeit auf das Schönste inszeniert. Der zum Patent angemeldete Sekundenstopp mit Haarpinsel vollendet den Mechanismus im Sinne eines Grossmann’schen Präzisionszeitmessers. Die TOURBILLON erscheint in einer exklusiven Limitierung von 50 Stück weltweit.

Das Zifferblatt

Das massive Silberzifferblatt ist dreiteilig ausgeführt. Zwei tiefer eingedrehte Hilfszifferblätter mit jeweils eindeutiger Skalierung und markant unterschiedlicher Zeigerform ergänzen die zentrale Minutenanzeige. Die ungewöhnlich große Öffnung für den 16 mm messenden Tourbillonkäfig wird durch die dezentralen Anzeigen der Sekunde und Stunde ermöglicht. Läuft der Minutenzeiger in den Ausschnitt des Tourbillons, erfolgt die Anzeige der ausgesparten zehn Minuten exakt durch den Zeigerfortsatz auf der gegenüberliegenden Skale. Der Bereich von 25 bis 35 Minuten ist somit zwischen der Sekunden- und Stundenanzeige eindeutig ablesbar. Diese zweifache Anzeigefunktion ist zum Patent angemeldet.

Die Aufzugskrone und der Drücker

Der konische Drücker unterhalb der Krone verweist auf den Grossmann’schen Handaufzug mit Drücker, dem perfektionierten Zeigerstellmechanismus. Ein kurzer Zug an der Aufzugskrone schaltet auf Zeigereinstellung um und stoppt gleichzeitig das Uhrwerk. Die Aufzugskrone geht sofort in ihre Ausgangsposition zurück, in der sich jetzt die Zeiger einstellen lassen. Über den Drücker wird das Uhrwerk anschließend wieder gestartet und der Mechanismus in seine Aufzugsfunktion zurückgesetzt.

Die Zeiger

Die hauchzart auslaufenden Stahlzeiger werden in der Manufaktur von Hand gefertigt und über offener Flamme braunviolett angelassen.

Die Schliesse

Die Doppelfaltschließe bietet zusätzlichen Schutz und wird erst beim Öffnen der seitlichen Sicherheitsdrücker entriegelt. Sie trägt das eingravierte Logo und bietet besonderen Tragekomfort.

Das Kaliber 103.0

Erfahren Sie alles über das Herz der TOURBILLON.

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Technische Daten

Uhrwerk

Manufakturkaliber 103.0, Handaufzug, in fünf Lagen reguliert

Funktionen / Besonderheiten

fliegend gelagertes Drei-Minuten-Tourbillon mit verschraubtem Antriebsrad und v-förmige Unruhbrücke (zum Geschmacksmuster angemeldet) / Zentralanzeige für Minute, dezentrale Anzeige für Stunde und Sekunde mit Sekundenstopp, Überbrückung der Skalenlücke im Minutenzifferblatt von 25 - 35 Minuten durch eine Zeigerverlängerung mit separater Skale (zum Patent angemeldet) / Sekundenstopp am Unruhreif durch Eingreifen eines Haarpinsels (zum Patent angemeldet) / ungleicharmige Ankerhemmung mit Gegengewicht und Anschlagstift im Anker / Grossmann’sche Unruh mit untenliegender Spirale und Regulierung über Regulierschrauben im Unruhreif / neu konzipierte Steinlagerung für das Federhaus Bremsring an der Sekundenwelle aus sehr hartem, ölhaltigem Pockholz / Laufwerksräder aus ARCAP gefertigt / Grossmann‘scher Handaufzug mit Drücker zur Entriegelung der Zeigerstellung und zum Start des Uhrwerkes / modifiziertes Glashütter Gesperr mit Rücklauf / Pfeilerwerk mit 2/3-Platine und Gestellpfeilern aus naturbelassenem Neusilber / 2/3-Platine und Tourbillonkloben handgraviert / breiter, waagerechter Glashütter Streifenschliff, 3-fach gestufter Sonnenschliff auf dem Sperrrad / hervorstehende Goldchatons mit aufgesetzten Schrauben / weiße Saphire als Lagersteine / separat herausnehmbarer Kupplungsaufzug

Einzelteile

245 (Laufwerk 186 / Käfig 59)

Steine

30 Steine, davon 4 in verschraubten Goldchatons (Laufwerk 17 / Käfig 13)

Hemmung

Ankerhemmung

Schwingsystem

Grossmann’sches Drei-Minuten-Tourbillon mit Sekundenstopp; stoßgesichert gelagerte Grossmann’sche Unruh mit 4 Masse- und 2 Regulierschrauben, untenliegende Nivarox 1-Spirale mit 80er Endkurve, Form nach Gustav Gerstenberger

Käfigdurchmesser

16,0 mm

Käfigdrehzahl

1 Umdrehung in drei Minuten, auf der Zifferblattseite gegen den Uhrzeigersinn

Unruh

Durchmesser 14,2 mm, Unruhfrequenz 18.000 Halbschwingungen pro Stunde

Gangreserve

72 Stunden nach Vollaufzug

Bedienelemente

Krone aus 750/000 Weißgold zum Aufziehen der Uhr und Einstellen der Uhrzeit, Drücker aus 750/000 Weißgold zum Starten der Uhr

Gehäusemaße

Durchmesser 44,5 mm, Höhe: 13,8 mm

Werkmaße

Durchmesser: 38,4 mm, Höhe: 7,1 mm

Gehäuse

dreiteilig, aus 750/000 Weißgold

Zifferblatt

massiv Silber, dreiteilig, argenté oder schwarz mit arabischen Ziffern

Zeiger

handgefertigt, Stahl braunviolett angelassen oder Edelstahl poliert

Glas und Sichtboden

einseitig entspiegeltes Saphirglas

Band

handgenähtes Alligatorband mit Doppelfaltschließe aus 750/000 Weißgold

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