Moritz Grossmann zum 200. Geburtstag
Aus der Tradition geboren: Jubiläumsedition HAMATIC Anreibeversilbert vereint innovative Konstruktion, Uhrmacherkunst und höchste Ästhetik
2026 ist für die Manufaktur Moritz Grossmann in Glashütte ein besonderes Jahr: Der Gründer und Namensgeber wurde am 27. März 1826 geboren – vor genau 200 Jahren. Er prägt nicht nur die Gegenwart der Uhrenmarke, sondern beeinflusste auch das Uhrmacherhandwerk und die Geschicke seiner Heimatstadt Glashütte. Denn Moritz Grossmann war ein genialer Uhrmacher sowie ambitionierter Wissenschaftler, profunder Autor, Initiator der Deutschen Uhrmacherschule in Glashütte und eine Persönlichkeit, die viel bewegt hat.
Für die Manufaktur ist der 200. Geburtstag von Moritz Grossmann Anlass für eine Serie von Sondermodellen. In ihnen vereinen sich die fortschrittlichen Ideen des Gründers mit moderner Uhrmacherkunst. Die Jubiläumsuhren interpretieren seine Tradition neu – nicht durch die Nachahmung historischer Konzepte, sondern durch die kreative Weiterentwicklung der Innovationen von Moritz Grossmann.
Ganz in seinem Sinne werden moderne Fertigungsmethoden genutzt, um technische Perfektion und höchste Ästhetik zu erzielen, was ebenfalls ein Anspruch des Gründers war. Seine Visionen setzt die Manufaktur heute mit Herz und Leidenschaft um und zählt zu einem weltweit exklusiven Kreis von Herstellern, die das überlieferte Handwerk in allen Details beherrscht und mit neuem Leben füllt.
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Mehr InformationenSondermodell zum Jubiläum: HAMATIC Anreibeversilbert
Als erste Sonderedition zum 200. Geburtstag von Moritz Grossmann erscheint das limitierte Modell HAMATIC Anreibeversilbert. Mit der Gravur „1826“ auf dem Unruhkloben nimmt es Bezug auf das Jubiläumsjahr. Eine weitere Reminiszenz an die Geschichte ist das Vintage-Logo „M. GROSSMANN“ in der Version von 1875 auf dem Zifferblatt.
Der Modellname verweist auf die ungewöhnliche Mechanik: Im Inneren arbeitet das Kaliber 106.0 mit einem überaus effektiven Automatikaufzug durch eine hammerförmige Pendelschwungmasse; dies hat der Mechanik die Bezeichnung Hammerautomatik eingebracht. Diese historische Idee wurde von den Grossmann’schen Konstrukteuren meisterhaft weiterentwickelt und in dem HAMATIC-Uhrwerk auf neue Art und Weise interpretiert. Das Manufakturkaliber 106.0 weist weitere exklusive Besonderheiten auf: etwa den Sekundenstopp zur präzisen Einstellung der Zeit sowie feine, von Hand in der Manufaktur ausgeführte Finissierungen.
Ein ästhetisches „Gesicht“ für die Mechanik
Die aufwändige Gestaltung des Zifferblatts findet sich ebenfalls im Modellnamen wieder: Es wartet mit der seltenen Veredelung der Anreibeversilberung auf, die auch Kornversilberung genannt wird. Bei dieser historischen Technik erhält das Zifferblatt durch das Aufbürsten verschiedener Pasten und Pulver von Hand sowie sanftes Abschleifen eine feinkörnige, samtig erscheinende Oberfläche, die das einfallende Licht sanft reflektiert.
Nur noch wenige Fachleute beherrschen heute die vollständig von Hand ausgeführte Technik, die ein hohes Maß an Konzentration, Fingerspitzengefühl und Erfahrung erfordert. Doch das Ergebnis rechtfertigt den hohen Aufwand: Das Zusammenspiel von Licht und Schatten, Glanz und Mattierung erzeugt einen einzigartigen Effekt, der seine Strahlkraft über die Zeit hinweg bewahrt. Eine passende Ergänzung ist das frische Blau, mit dem Ziffern und Skalen sowie das Vintage-Logo von Moritz Grossmann ausgelegt sind. Das Sondermodell wartet hier mit einer weiteren Premiere auf: Zum ersten Mal informieren auf dem Zifferblatt der Hamatic arabische Ziffern über die Stunden, im Gegensatz zu den bislang verwendeten römischen Ziffern.
Die Tradition des Gründers weitertragen
Das Jubiläumsmodell bezieht sich direkt auf das Schaffen von Moritz Grossmann: Im Uhrwerk finden sich zahlreiche Details, die auf den Gründer der Manufaktur zurückgehen. Charakteristisch für seine historischen Uhrwerke waren unter anderem der Rückerzeiger mit Regulierschraube, eine große Unruh, aufgesetzte Schrauben sowie der gerade Schnitt der Dreiviertelplatine.
HAMATIC Pendelschwungmasse
Unruhkloben mit Gravur „1826“
Typisch Grossmann sind auch die feinen, handgefertigten Zeiger aus blau angelassenem Stahl – Ton in Ton mit der Typografie auf dem Zifferblatt der HAMATIC Anreibeversilbert.
Premiere zum Geburtstag von Moritz Grossmann
Die Sonderedition Hamatic Anreibeversilbert mit Weißgoldgehäuse erscheint am 26. März 2026. Das Modell ist auf 18 Stück limitiert und wird an einem blauen Armband aus Kudu-Leder getragen.
Moritz Grossmann:
Moritz Grossmann, geboren 1826 in Dresden, galt als Visionär unter den großen deutschen Horologen. Sein Freund, Ferdinand Adolph Lange, überzeugte den hoch talentierten jungen Uhrmacher, 1854 eine eigene mechanische Werkstatt in Glashütte zu gründen. Neben dem Aufbau eines angesehenen Uhrenbetriebes engagierte sich Grossmann politisch und sozial, im Jahr 1878 gründete er die Deutsche Uhrmacherschule. Moritz Grossmann starb 1885 unerwartet, seine Uhrenmanufaktur wurde aufgelöst.
Der Geist von Moritz Grossmanns traditioneller Uhrmacherei lebt seit dem Jahr 2008 wieder auf, denn die gelernte Uhrmacherin Christine Hutter entdeckte die alte Glashütter Uhrenmarke „Moritz Grossmann“ und ließ sie schützen. Sie entwickelte Konzepte und war beseelt von der Vision, nach gut 120 Jahren Grossmanns Erbe mit einer besonders feinen Armbanduhr anzutreten. Sie überzeugte private Uhrenliebhaber, sie bei der Verwirklichung ihres Traums zu unterstützen. Am 11. November 2008 gründete sie die Grossmann Uhren GmbH in Glashütte.
Die Grossmann’schen Uhrmacher wahren heute die Tradition, ohne historische Stücke zu kopieren. Mit Innovation, höchstem handwerklichen Geschick, mit traditionellen, aber auch modernen Fertigungsmethoden sowie edlen Materialien zelebrieren sie mit ihren Uhren „Schönstes deutsches Handwerk“.