Eine Uhr zu schaffen, die die Zeiten überdauert, die ihre Gültigkeit für die Ewigkeit bewahrt. Dieses Ziel steht hinter dem neuen EWIGEN KALENDER von Moritz Grossmann. Seine Mechanik bewahrt die korrekte Datumsanzeige dauerhaft, selbst bei wechselnden Monatslängen und Schaltjahren. Diese Komplikation gilt als eine der größten Herausforderungen der Uhrmacherei und vereint präzise Technik mit handwerklicher Meisterschaft.
Zum 17. Jubiläum ihrer Neugründung präsentiert die Manufaktur aus Glashütte diese beeindruckende Neukonstruktion. Seit 2008, als Christine Hutter den traditionsreichen Namen Moritz Grossmann zu neuem Leben erweckte, steht die Marke für die Verbindung aus klassischer Mechanik, zeitgemäßer Gestaltung und höchster Handwerkskunst.
Moritz Grossmann feiert den 17. Geburtstag mit einer großen Komplikation
EWIGER KALENDER
Die Anzeigen des ewigen Kalenders
Traditionell vereint der ewige Kalender eine Vielzahl von Informationen auf einem Zifferblatt. Es stellt eine Herausforderung dar, diese ansprechend zu arrangieren. Der EWIGE KALENDER von Moritz Grossmann bietet ein symmetrisches, übersichtlich gestaltetes Zifferblatt, bei dem alle Anzeigen in einem harmonischen Bild zueinanderstehen.
Sowohl der Optik als auch der Ablesbarkeit kommt die Darstellung des Datums zugute: Dieses befindet sich auf einem Ring außen um das Zifferblatt – hier ist die vollständige Datumsskala von 1 bis 31 aufgedruckt. Damit der Datumszeiger nicht in Konkurrenz zum Stunden- und Minutenzeiger tritt und um eine ruhige Übersichtlichkeit zu gewährleisten, weist ein klammerförmiger Datumszeiger von außen auf das aktuelle Datum und umfasst es wie mit einem Rahmen. Ein weiterer innerer Ring des Zifferblattes ist mit einem feinen Strahlenschliff versehen, der die elegante Ansicht unterstreicht.
Der Monat und der Wochentag werden auf zwei Hilfszifferblättern rechts und links der Mitte – bei 3 und bei 9 Uhr – angezeigt. Sie sind, wie auch die kleine Sekunde, mit einer feinen Azurage-Technik dekoriert. Hier handelt es sich um ein kreisförmiges Muster aus überaus feinen Rillen, das für interessante Lichtreflexe sorgt. In der Mitte dieser Hilfszifferblätter befindet sich jeweils ein kleines Fenster: Eines dient als Schaltjahresanzeige, denn ein Kennzeichen des ewigen Kalenders ist die Berücksichtigung der Schaltjahre – er zeigt also alle vier Jahre den 29. Februar an. Beim zweiten kleinen Fenster handelt es sich um eine Tag-Nacht-Anzeige; diese erleichtert das Einstellen in Bezug auf die Abstimmung von Uhrzeit und Datum.
Mondphasenanzeige
Bei 12 Uhr steht eine poetische Mondphasenanzeige: Ein schimmernder Perlmutt-Mond zieht über einen tiefdunklen Nachthimmel, an dem kleine Sterne funkeln. Hintergrund für das sanfte Scheinen des Mondes ist Goldfluss, der von kleinen Kupferkristallen illuminiert wird. Das erinnert an einen nächtlichen Sternenhimmel.
Komfortable Bedienung
Für alle Anzeigen des EWIGEN KALENDERS finden sich an den Gehäuseseiten Korrektoren: Hier können das Datum, der Wochentag, der Monat sowie die Mondphase schnell eingestellt und abgestimmt werden. Die Korrektoren sind dezent in das Gehäuse versenkt und werden mit einem speziellen Werkzeug, das mit der Uhr ausgeliefert wird, bedient.
Eine Besonderheit ist der Summenkorrektor: Wurde die Uhr nur einige Tage nicht aufgezogen, genügt es, über diesen Drücker das Datum zu aktualisieren; die Anzeigen für Wochentag, Monat und Mondphase folgen automatisch.
Technische Daten
Uhrwerk
Manufakturkaliber 101.13, Handaufzug, in fünf Lagen reguliert
Besonderheiten
Einpreßwelle mit Messerrolle, Sitz des Hebelsteines in der Unruh (nach Glashütter Art); Rückerregulierung mit Feinstellschraube; 2/3 Platinen nach historischen Vorbild Taschenuhren von M. Grossmann; Gestellteile aus naturbelassenem Neusilber; Hervorstehende Goldchatons mit aufgesetzten Schrauben; Sekundenstopp an der Messerrolle beim Ziehen der Krone; Entriegelung der Zeigerstellung und Start des Uhrwerkes durch seitlichen Drücker; Zahnradgesperr mit 2 Zähnen Rücklauf
Funktionen
Stunde und Minute, kleine Sekunde mit Sekundenstopp, Datum, Wochentag, Monat, Mondphase, Grossmann’scher Handaufzug mit Drücker
Einzelteile
401 (Laufwerk 190 / Kalenderschaltung 211)
Steine
37 Steine, davon 4 Goldchatons, 3 davon verschraubt
Hemmung
Ankerhemmung
Schwingsystem
stoßgesichert gelagerte Grossmann’sche Unruh mit 4 Masse- und 2 Regulierschrauben, untenliegende Nivarox 1-Spirale mit 80er Endkurve, Form nach Gustav Gerstenberger
Unruh
Durchmesser 14,2 mm, Frequenz 18.000 Halbschwingungen pro Stunde
Gangreserve
42 Stunden nach Vollaufzug
Bedienelemente
Krone aus Roségold/ Platin zum Aufziehen der Uhr und Einstellen der Uhrzeit, Drücker aus Roségold/ Platin zum Starten der Uhr, Korrektoren aus Roségold/ Platin zum Einstellen von Datum, Wochentag, Monat und Mondphase, Summenkorrektor aus Roségold/ Platin zur Aktualisierung des Datums
Gehäusemaße
Durchmesser: 41,0 mm, Höhe: 13,9 mm
Werkmaße
Durchmesser: 36,4 mm, Höhe: 8,3 mm
Gehäuse
dreiteilig, aus Roségold/ Platin
Zifferblatt
Argenté, Argenté/ Anthrazit, innerer Ring mit Strahlenschliff versehen, Hilfszifferblätter mit Azurage dekoriert, Indexe als Appliken ausgeführt, Mondphaseanzeige aus Goldfluss, Monde aus Perlmutt
Zeiger
handgefertigt roségold poliert, handgefertigt Stahl blau angelassen
Glas und Sichtboden
einseitig entspiegeltes Saphirglas
Band
handgenähtes Alligatorband mit massiver Dornschließe aus Roségold/ Platin