TOURBILLON Titan & Tremblage

Das Tourbillon gilt als eine der bewundernswertesten Komplikationen in der Geschichte der Uhrmacherkunst. Die Manufaktur Moritz Grossmann setzt es in den limitierten Modellen TOURBILLON Titan und TOUR...

Traditionelle Mechanik in moderner Inszenierung: TOURBILLON Titan und TOURBILLON Tremblage

Das Tourbillon gilt als eine der bewundernswertesten Komplikationen in der Geschichte der Uhrmacherkunst. Die Manufaktur Moritz Grossmann setzt es in den limitierten Modellen TOURBILLON Titan und TOURBILLON Tremblage neu in Szene – nicht als stilisierte Replik, sondern durch und durch zeitgemäß. Die moderne Aura entsteht durch ein neues Gehäuse und ein guillochiertes Zifferblatt sowie neue Farbe.

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Bei Moritz Grossmann werden Traditionen bewahrt: In der Manufaktur schätzt und pflegt man historisches Handwerk und bleibt überlieferten Werten treu – gerade in Bezug auf mechanische Uhrwerke. Dafür steht das Tourbillon, das einst ersonnen wurde, um bei Taschenuhren die Auswirkungen der Schwerkraft zu minimieren. Bis heute gilt es als Ausdruck höchster Kompetenz – selbst in Armbanduhren. Denn es gibt wohl kaum eine Komponente, die Mechanik so ästhetisch und faszinierend macht. Das zeigen zwei Neuheiten der Manufaktur in Glashütte.

TOURBILLON Titan: Der perfekte Rahmen für ein modernes Gesicht

Das TOURBILLON Titan verbindet das traditionelle Tourbillon mit dem modernen Anspruch eines Gehäuses aus Titan. Das vielseitige Metall, das unter anderem in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt wird, überzeugt mit seinen Eigenschaften – es ist robust, hautverträglich und korrosionsbeständig. Zudem ist es im Vergleich zu anderen Metallen deutlich leichter, was dem Tragekomfort zugutekommt. Eine weitere Eigenschaft ist rein ästhetischer Natur: Titan besitzt einen etwas dunkleren, metallischen Glanz, der dem schlanken, dreiteiligen Gehäuse einen schönen Ausdruck verleiht.

Das klassisch-elegante Gehäuse mit der schlanken Lünette bildet im TOURBILLON Titan den Rahmen für ein Zifferblatt aus einer feinen „grain d’orge“-Guilloche aus massivem Silber. Sein heller Schimmer und die schlichte Typographie sind ganz von heute, ohne auf Traditionelles zu verzichten: Die Flächen neben den Anzeigen und Hilfszifferblättern tragen ein fein guillochiertes Muster. Dieses geht auf eine alte Handwerkskunst zurück: Das Guillochieren erfolgt mit Hilfe historischer Maschinen, die ein Muster aus feinen Linien schneiden. Jede Kontur wird separat in das Metall geschnitten, was viel Feingefühl erfordert. Denn der Stichel wird von Hand angesetzt und mit individuellem Druck über das Metall geführt. Es ist eine Kunst für sich, auf diese Weise eine absolut gleichmäßige Dekoration zu schaffen.

Ungewöhnliche Ansichten: die Gestaltung des Zifferblatts

Um das bei 6 Uhr platzierte Tourbillon auf dem Zifferblatt zur Geltung kommen zu lassen, wurden die Anzeigen für Stunden und Sekunden aus der Mitte gerückt: Sie erhielten zwei dezentrale, tiefer eingedrehte Hilfszifferblätter, was eine symmetrische Ansicht entstehen lässt. Ziffern, Schrift und Skalen sind in Schwarz aufgedruckt – ebenso wie die Minuterie rund um das Zifferblatt. Die Zeiger sind von Hand in der Manufaktur gefertigt und braunviolett angelassen.

Ein modernes Detail ist der Logo-Schriftzug Moritz Grossmann, der auf einem bogenförmigen Emblem bei 12 Uhr das Zifferblatt signiert.

TOURBILLON Tremblage: Tradition in Einklang mit der Moderne

Wie fest die Manufaktur Moritz Grossmann in der Gegenwart verankert ist, zeigt die formvollendete Auswahl von Farben, Formen und Details. Das Zifferblatt des TOURBILLON Tremblage erscheint in einem warmen Rosé-Farbton. In Kombination mit weiß gedruckten Ziffern, Schriften und Skalen sowie von Hand gefertigten, polierten Stahlzeiger entsteht ein Gesicht der Zeit, das ebenso modern wie klassisch wirkt. Im Mittelpunkt steht das Tourbillon, betont durch die aufwändig von Hand tremblierte Oberfläche des Zifferblatts.

Die Kunst der Tremblage

Das mehrteilige Zifferblatt des TOURBILLON Tremblage ist aus massivem Silber gefertigt und im Zentrum mit einer historischen Gravurtechnik bearbeitet. Dabei werden Stichel unterschiedlicher Größe von Hand mit einer zitternden Bewegung über das Metall geführt. So entsteht die Tremblage, die der Oberfläche eine gleichmäßige, feine Körnung verleiht. Sie dämpft das einfallende Licht und lässt die tremblierte Oberfläche wunderbar matt erscheinen.

Verstärkt wird dieser Eindruck, indem Moritz Grossmann die Gravurtechnik mit Farbe inszeniert: Die von Hand bearbeitete Oberfläche erhält ein Finish in einer intensiven Rosénuance. Die Farbe hat eine warme und überaus zeitgemäße Ausstrahlung. Sie betont die Dreidimensionalität des Zifferblatts: Stundenziffern und der Kreis der kleinen Sekunde überragen ebenso wie das historische „M. Grossmann“-Logo aus dem Jahr 1875 die Oberfläche.

Die Bearbeitung des Zifferblatts nimmt mehrere Tage in Anspruch. Mit den gut ablesbaren arabischen Ziffern in Weiß und den in der eigenen Manufaktur gefertigten, hauchzart auslaufenden Zeigern präsentiert das TOURBILLON Tremblage die klare Ästhetik der Glashütter Präzisionsmessinstrumente aus dem 19. Jahrhundert.

TOURBILLON Titan und TOURBILLON Tremblage: zwei Neuheiten – ein Uhrwerk

Im Jahr 2013 präsentierte die Manufaktur das erste Handaufzugswerk mit Tourbillon. Seither bereichern Modelle mit dem Kaliber 103.0 die Kollektion. Nun hat das Handaufzugswerk im TOURBILLON Titan sowie im TOURBILLON Tremblage einen neuen Auftritt.

Eine Besonderheit ist das einseitig gelagerte, großzügig dimensionierte Schwingsystem, das in einem Tourbillonkäfig mit dem stattlichen Durchmesser von 16 Millimetern untergebracht ist.

Nach dem Vorbild von Alfred Helwig ist der ungewöhnlich große Käfig mit v-förmiger Unruhbrücke fliegend gelagert und stellt damit viele faszinierende Details unverstellt zur Schau: etwa das filigran gearbeitete Käfigoberteil, das auf nur zwei Pfeilern ruht und bei 6 Uhr platziert ist; flankiert wird es von der dezentralen Anzeige der Stunden bei 3 Uhr und einer Sekundenanzeige bei 9 Uhr.

Anders als ein herkömmliches Tourbillon, das sich einmal pro Minute um die eigene Achse dreht, nimmt sich die Konstruktion von Moritz Grossmann für eine volle Umdrehung ganze drei Minuten Zeit.

Jede einzelne Komponente des Uhrwerks wurde von Hand individuell nachbearbeitet: Die Platine und der Tourbillon-Kloben sind mit Handgravuren veredelt. Der Glashütter Streifenschliff harmoniert mit von Hand anglierten Kanten. Das Sperrrad ist mit einem dreifach gestuften Sonnenschliff dekoriert. Die polierten Schrauben sind in Goldchatons gefasst und die Lagersteine aus weißem Saphir gefertigt.

Limitierte Editionen mit Tourbillon

Das Weißgoldgehäuse des TOURBILLON Tremblage wird an einem schwarzen Alligatorlederarmband mit Faltschließe in Weißgold getragen. Das Modell ist auf acht Stück limitiert.

Das TOURBILLON Titan wird an einem schwarzen Alligatorlederarmband mit weißer Naht getragen und ist mit einer Faltschließe aus Titan versehen. Das Model ist auf zwölf Stück limitiert.

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