ATUM HAMATIC

Die Idee der mechanischen Uhr, die theoretisch nur ein einziges Mal aufgezogen werden muss, ist bestechend. Automatikuhren benötigen für ihren zuverlässigen Gang im Prinzip nur ein wenig kinetische Energie, die durch die Bewegung am Handgelenk oder auf dem Uhrenbeweger regelmäßig zugeführt und zum Spannen der Zugfeder umgesetzt wird. Um die ganze Faszination des automatischen Aufzuges erfahrbar zu machen, arbeitet in der ATUM Hamatic ein Mechanismus früher Jahre in zeitgemäßer Umsetzung: die Automatik mit Pendelschwungmasse auch Hammerautomatik genannt und von Moritz Grossmann Hamatic getauft.

Eine Hammerautomatik kann im Vergleich zu den verbreiteten Systemen mit Rotor sehr filigran konstruiert werden. Das Kaliber 106.0 ist somit in seinen Details sichtbar, pure Uhrmacherkunst kommt als ästhetisches Erlebnis zur Geltung. Durch den Ausschnitt im Zifferblatt lässt sich der Hammerkopf und mit einem Blick durch den Sichtboden das gesamte Hammerschwingsystem gut beobachten. Als beidseitig wirkender Hammeraufzug gewährleistet das System eine hohe energetische Effizienz mit gleichmäßiger Aufzugsleistung, die der Präzision und Zuverlässigkeit der ATUM Hamatic zugutekommt.

DAS GESICHT

DAS GESICHT

Die klassische Eleganz des ATUM Gehäuses setzt sich konsequent auf dem Zifferblatt fort. In Anlehnung an die Taschenuhren aus der Werkstatt Moritz Grossmanns kennzeichnen große römische Ziffern die markante Erscheinung der Uhr. Die Skalierungen der Minuten- und Sekundenan- zeige werden durch römische Ziffern ergänzt.

Auch das Zeigerset ist eine Hommage an die historischen Modelle und wird in der Manufaktur von Hand gefertigt. Der Stundenzeiger fällt durch seine ausladend birnenförmige Spitze auf, während sich der Minutenzeiger mit nadelfeiner Gestalt über die Skala bewegt. Die für Moritz Grossmann typische Zeigerfarbe Braunviolett wiederholt sich bei den sichtbaren Werkschrauben.

DER AUSSCHNITT

DER AUSSCHNITT

Die Hamatic offenbart sich bereits bei einem ersten Blick auf das Zifferblatt der Uhr. Statt eines einfachen Automatik-Schriftzuges markiert ein symmetrischer Ausschnitt das Zifferblatt aus massivem Silber. Durch die- sen Zifferblattausschnitt macht der markant gestaltete Hammerkopf aus Gold auf den Mechanismus aufmerksam. Abhängig von der Aktivität des Uhrenträgers variieren die Schwingbewegungen des Hammers oder er steht still. Nach Vollaufzug steht in der ATUM Hamatic eine Gangreserve von 72 Stunden zur Verfügung.

DIE HAMATIC

DIE HAMATIC

Die Hammerautomatik ist Vorbild und Pate für die Grossmann’scheLösung. Neben der Effizienz desbeidseitig wirksamen automatischen Aufzuges liegt der Fokus auf der Ästhetik der Automatikfunktion. Durchdie filigrane Konstruktion lassen sichalle Bewegungen des ausgeklügelten Systems durch den Glasboden sehr gut beobachten. Auch die bekannten Charakteristika der Moritz Grossmann Kaliber wie die Unruh und die Regulierung sind zu sehen. Eine Klinkenmechanik aus je zwei Klinkenhebeln und Klinkenrädern wirkt als eine Art Wechselgetriebe, das die Schwingungen des Hammers in eine kontinuierliche Drehbewegung ausrichtet. Der als klassischer Wippenaufzug ausgeführte Handaufzug ergänzt die Hamatic.

Das MG Kaliber 106.0.

Das MG Kaliber 106.0.

Erfahren Sie mehr über das Herz der ATUM HAMATIC

Mehr erfahren
Modell

  • ATUM HAMATIC

    Reference: MG-001708
    Case: 750/000 Roségold
    Dial: Opalin mit römischen Ziffern
    Zeiger: handgefertigt, Stahl, braunviolett angelassen

Technische Daten

  • Uhrwerk Manufakturkaliber 106.0, automatischer Aufzug, in fünf Lagen reguliert
  • Einzelteile 324
  • Steine 39, davon 3 in verschraubten Goldchatons
  • Hemmung Ankerhemmung
  • Schwingsystem stoßgesichert gelagerte Grossmann’sche Unruh mit 4 Masse- und 2 Regulierschrauben, Nivarox 1-Spirale mit 80er Breguet-Endkurve, Form nach Gerstenberger
  • Unruh Durchmesser: 10.0 mm, Frequenz: 21.600 Halbschwingungen pro Stunde
  • Gangreserve 72 Stunden nach Vollaufzug
  • Funktionen Stunde und Minute, kleine Sekunde mit Sekundenstopp, Grossmann’scher Handaufzug mit Drücker
  • Besonderheiten Grossmann’sche Unruh / raumsparendes, modifiziertes Glashütter Gesperr mit Rücklauf / Regulierung mit Grossmann'scher Rückerschraube auf gestuftem Unruhkloben / Pfeilerwerk mit 2/3-Platine und Gestellpfeilern aus naturbelassenem Neusilber, 2/3-Platine, Unruh- und Ankerradkloben handgraviert / breiter, waagerechter Glashütter Streifenschliff, 3-fach gestufter Sonnenschliff auf dem Sperrrad / hervorstehende Goldchatons mit aufgesetzten Schrauben / separat herausnehmbarer Kupplungsaufzug / Sekundenstopp am Unruhreif bei Zeigerstellung / Automatikaufzug mit Schwinghammer, beidseitig wirkende Klinkenräder / Automatikfreilauf mittels Ankerklinken, Handaufzug über Wippenaufzug / optimierte Federhauslagerung auf einer separaten Federhausachse
  • Bedienelemente Krone zum Aufziehen der Uhr, Einstellen der Uhrzeit und Drücker zum Starten der Uhr
  • Gehäusemaße Durchmesser: 41,0 mm, Höhe: 11,35 mm
  • Werkmaße Diameter: 31.6 mm, Höhe: 4.1 mm
  • Gehäuse dreiteilig, aus Edelmetall
  • Zifferblatt massiv Silber, opalin mit gedruckten römischen Ziffern
  • Zeiger handgefertigt aus Stahl, braunviolett angelassen
  • Glas und Sichtboden einseitig entspiegeltes Saphirglas
  • Band handgenähtes Alligatorband mit Dornschließe in Edelmetall